Sie sind hier: Aktuelles » Von der Blutspende zum Arzneimittel in 24 Stunden: die Herstellung eines Erythrozytenkonzentrates (Blutkonserve) ist ein einzigartiger logistischer Prozess

Presseinformation

Von der Blutspende zum Arzneimittel in 24 Stunden: die Herstellung eines Erythrozytenkonzentrates (Blutkonserve) ist ein einzigartiger logistischer Prozess

Blutspende am 15. und 16. September 2016

Gemeinsam mit den rund 1,9 Mio. DRK-Blutspenderinnen und Blutspendern, die mit ihrer uneigennützigen Blutspende kranke Mitmenschen in ihrer jeweiligen Heimatregion unterstützen, sichern die gemeinnützigen DRK-Blutspendedienste bundesweit die Patientenversorgung mit qualitativ hochwertigen Blutprodukten ab. Dies geschieht an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr.

Bis das gespendete Blut bei einer Transfusion zum Einsatz kommt, wird es in kürzester Zeit zum Arzneimittel. Vom Eintritt des Blutspenders in den Spendeort bis zum Einlagern der aufbereiteten und getesteten Blutkonserve (medizinisch: Erythrozytenkonzentrat) im Depot, von wo aus die Kliniken die Blutprodukte für die Patientenversorgung abrufen können, vergehen etwa 24 Stunden und sind rund 30 qualifizierte Fachkräfte an diesem Prozess beteiligt.

Die Herstellung von Blutpräraten aus dem gespendeten Blut, sowie die Abläufe bei einer Blutspende, bei der Aufarbeitung des Blutes und bei einer Bluttransfusion unterliegen in Deutschland dem Arzneimittelgesetz, das strikte Auflagen enthält. Oberstes Gebot ist die Sicherheit. Alle Vorgänge werden genau dokumentiert und es muss immer nach den modernsten Qualitätsstandards gearbeitet werden.

Sollten bei der Untersuchung des Spenderblutes Auffälligkeiten hervortreten, wird der Spender sofort benachrichtigt. Erstspender erhalten sechs bis acht Wochen nach der Blutspende den Blutspenderausweis mit Angabe der Blutgruppe zugesandt.

Alle DRK-Blutspendetermine unter www.blutspende.de (bitte das entsprechende Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos erreichbar aus dem Dt. Festnetz).

Wer darf Blut spenden?
Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt, der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

Die nächste Blutspendeaktion findet statt
am Donnerstag den 15. September und Freitag den 16. September 2016
im Seniorentreff Jürgen-Rickertsen-Haus, Schulstraße 7
jeweils von 15:00 Uhr bis 19:30 Uhr

7. September 2016 22:48 Uhr. Alter: 4 Jahre